Es ist heiss, der Schweiss läuft uns nur noch so runter, gegen Abend erreichen wir Bukarest. Die Hauptstadt scheint auf den ersten Blick chaotisch und im Umbau. Riesige Monumentalbauten werden abgerissen und neue Gebäude entstehen. Unterführungen werden ausgebaut und die komplette Stadt scheint neu verdrahtet zu werden. Eine Metropole entsteht. Zwischen unzähligen Kabeln, Kranen und Gerüsten blitzen noch etwas verstaubte Bauten die an vergangene Zeiten erinnern.
Bei einer Erkundungstour fällt uns auf, dass die Nebenstrassen am verrotten sind. Einstürzende Gebäude, riesige Schlaglöcher, abstürzende Balkone, Kiessträsschen und Strassenkinder. In den Seitengassen wird gelebt, fern vom Gedanken der Metropole. Leider werden diese Bilder nicht auf die westlichen Grossinvestoren treffen, welche riesige Gebäude errichten lassen.






