Sibirski Bazaar

 
  • Schrift vergrößern
  • Standard Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start Reisen Helvetianopolis

Helvetianopolis

Nach Budapest

E-Mail Drucken PDF

Nächtens durch Österreich, vorbei an verschlafenen Wärterhäuschen und dann in die endlose Ebene Richtung Budapest – Wälder, Felder und wieder Felder bis zum Horizont. In Budapest der erste Kontakt mit der internationalen Travelergemeinde, ein paar Tipps für die Stadt, ein Pfüsi im Park und dann der Donau entlang. In der Nacht riechts überall nach gebratenen Kartoffeln, Zwiebeln und Würsten. Auf der anderen Seite des Flusses spielt eine Musig auf, irgendwo zwischen Irland und Ungarn.

nach_budapest.jpg

 
   

Zuerst Pest, dann Buda

E-Mail Drucken PDF

Das ehemalige Pest ist der bürgerlich geprägte Teil der Metropole. Heute befindet sich dort das Parlament, die Supermärkte und Finanz-Geschichten. Im Moment wird überall gebaut, die alten Bürgerhäuser renoviert und die Stadt auf Euro-Norm gebracht. Starbucks-Kultur in neu verputzem Jugendstil, dazwischen immer wieder durchschimmernde Sowjet-Relikte. Von Pest gehts über die Donau nach Buda.

Buda war immer Sitz der Könige (der ungarischen, der türkischen und der österreichischen), viel ruhiger und beschaulicher. Zwischen den alten Mauern ein kühles, ungarisches Bier zu trinken ist einfach königlich.

zuerst_pest_dann_buda_1.jpg
zuerst_pest_dann_buda_2.jpg

 
   

Esztergom und Jachtklub

E-Mail Drucken PDF

Im Büfè neben der Basilika in Esztergom treffe ich den Reini und den Andri. Wir machen uns gleich auf den Weg in Richtung Donauknie und fahren bei Pilismarot auf eine kleine, rostige Fähre um nach Szob überzusetzen. Ein paar Kurven weiter bauen wir unsere Zelte im «Jachtclub» von Nagymarosh auf, einem Camping zwischen Miami Vice und kommunistischer Pfadi. Vor der wunderbar glitzernden Donau trinken wir ungarisches Bier und essen gebratenen Donau-Fisch.

esztergom_und_jachtclub_1.jpg
esztergom_und_jachtclub_2.jpg
esztergom_und_jachtclub_3.jpg

 
   

Ungarns Osten

E-Mail Drucken PDF

Durch die glühende Hitze, schwirrende Vogelschwärme und vertrocknete Sonnenblumenfelder fahre ich am Landi-Steuer durch den ungarischen Osten. Wir versuchen uns die Namen der Orte zu merken, doch das ist mit diesen finn-ungrischen Buchstabenkombinationen fast unmöglich (Hajdusamson, Aradvanpuszta, Nyiradoni, Nyirihalidimi usw.). Vor Debrecen essen wir noch einen Hambi und tuckern weiter nach Nyiribator, wo wir uns in einem waldig-sandigen Camping niederlassen. Im Preis inbegriffen ist der Eintritt ins daran anschliessende Frei- und Thermalbad, wo wir unsere müden Knochen ausruhen.

Es ist der 20. August und ungarns Nationalfeiertag. Und zu diesem Anlass werden wir, wie könnte es auch anders sein, von der neben uns auf Tischen und Bänken sich installierenden Grossfamilie zum «Eben-nicht-Gulasch-aber-irgendwie-ähnlich» eingeladen. Zum voraus gibts selbst gebrannten 51-Grädigen und lange Monologe des schon sichtlich betrunkenen Patriarchen der Familie. Langsam, mithilfe des Apfelbrandes, beginnen wir die Geschichten rund um die verschiedenen unter sich verwandten Familien zu verstehen. Der gulaschartige Fleischeintopf ist fantastisch (sogar dem vegetarischen Reini mundets) und der Likör ganz ausgezeichnet. Die herzliche Gastfreundschaft dieser Leute ist beeindruckend.

Befor die ganze Sippe das Terrain schlagartig verlässt (Die Frauen Fahren die betrunkenen Patriarchen sicher nach Hause) warnt uns der dickbäuchige Clan-Chef noch unter Beschwörungen vor der Ukraine. Und er fährt erst, als wir ihm versprechen, dass wir über Rumänien ans Schwarze Meer fahren.

ungarns_osten.jpg

 
   

In die Ukraine

E-Mail Drucken PDF

Morgens noch ein Bad, ein Espresso auf wackligen Plastikstühlen und dann ab Richtung Ukraine. Um halb zwölf erreichen wir die Grenze und erwarten das Schlimmste. Doch nach ein paar unverständlichen Zetteln, einem Formular und einer Gruppe von Zöllnern, die sich um Reinis Dnepr scharen, sind wir schon drüben. Vielleicht weil uns die meisten Leute auf unserer Reise bis jetzt Angst vor diesem Land gemacht haben, passiert bei mir jetzt das Gegenteil und ich finds gleich super. Auf den ersten Blick (für mich) eine Mischung aus 70er-Jahre Italien und Afrika (wegen der Mensch überall). Schlechte Strassen (habe ich erwartet), kleine Restaurants überall und immer wieder Leute – in Gärten, Dörfern, Flüssen und Autos, auf Anhängern, Heuwagen, Pferden und auf der Strasse mit alten, rostigen Sowjet-Velos.

Durch ein Fluss-Wiesental gehts nach Rakaiv, einem Winter- und Sommerferienort in den Karpaten (die höchste Stadt der Ukraine) wo wir im Hotel Europa ein Zimmer beziehen. Das Hotel heisst unter anderem so, weil sich, bisschen das Tal runter, der geografische Mittelpunkt Europas befindet.

in_der_ukraine_1.jpg
in_der_ukraine_2.jpg

 
   

Seite 1 von 4


Warning: Parameter 1 to modMainMenuHelper::buildXML() expected to be a reference, value given in /home/isamch/www/sibirskibazaar.ch/libraries/joomla/cache/handler/callback.php on line 99
Wir haben 1 Gast online

Wetter in Odessa

Do Fr Sa